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Viagra: Himmelblaue Höhenflüge

Viagra: Himmelblaue HöhenflügeSildenafil Citrate

Der Wirkstoff von Viagra, Sildenafil Citrate, ermöglicht Studien zufolge 69% der Männer eine Erektion, die über die gesamte Dauer des Geschlechtsaktes aufrecht erhalten werden kann.

Keine Dauererektion

Keine Angst! Viagra entfaltet seine Wirkung nur bei sexueller Erregung - und dann sehr zuverlässig.

Nicht nur Potenzmittel

Außer als Potenzmittel wird Viagra auch noch bei anderen Krankheitsbildern, wie Bluthochdruck, Höhenkrankheit, Schlaganfall und Sklerodermie eingesetzt. Liegen bei Ihnen Krankheiten vor oder nehmen Sie regelmässig Medikamente ein, so lassen Sie unbedingt vor der Einnahme von Viagra einen Gesundheitscheck beim Arzt machen.

Rautenförmig, himmelblau und seit über zehn Jahren eine Hoffnung für Herren der Schöpfung, die früher durch Erektionsstörungen starke Einbußen der Lebensqualität erlitten: Die Potenzpille Viagra gilt als große, gut erforschte Schwester vieler neuer exotischer Wundermittel gegen mangelnde Lust oder sexuellen Frust. Der Name Viagra soll an den Sanskrit-Begriff für „Tiger“ angelehnt sein und bringt damit die erhoffte erotische Wirkung bereits auf den Punkt. Für viele Patienten ist die 1998 erstmals eingesetzte Tablette – im Gegensatz zu populären, halbseidenen Nachfolgern - immer noch die beste Lösung, wenn Mann einmal nicht so kann, wie er will. Denn mit den zahlreichen Erfahrungen, die Anwender, Ärzte und Forschung inzwischen mit der „kleinen Bombe“ gemacht haben, die im Bett zu wahren Explosionen führen soll, befindet sich der Verbraucher einfach immer auf der sicheren Seite.

Sildenafil heißt der Wirkstoff, den die amerikanische Firma Pfizer patentieren ließ, um damit das Dilemma zu beenden, in das „erektile Dysfunktionen“ viele Männer lebenslang stürzten. Beziehungsprobleme und Zweifel an der eigenen Männlichkeit ließen sich plötzlich per Pille wie auf Knopfdruck beheben. Denn Sildenafil sorgt – einfach gesagt – dafür, dass der Mensch mehr Sauerstoff aufnimmt und dazu hemmt es ein Zuviel bestimmter körpereigener Stoffe, die sonst traumhafte Erektionen viel zu bald verschwinden lassen. Aber Achtung: Ohne sexuelle Stimulierung (oder erregende Gefühle zuvor) wirkt Viagra schlicht überhaupt nicht. Die Sorge, Mann könnte nach der Einnahme ganz ohne erotischen Anlass mit einer Dauererektion herumlaufen, ist also völlig unbegründet.

Grünes Licht vom Arzt

Frühestens eine halbe Stunde, nachdem der winzige, blaue Potenzhelfer geschluckt wird, setzt die Wirkung ein: Jeder erotische Reiz führt nun zu einer stärkeren Reaktion, Standfestigkeit und Ausdauer werden dabei grundsätzlich verstärkt. Für vier bis fünf Stunden können sich Patienten, die einst wegen Durchblutungsstörungen oder mangelnder sexueller Reflexe von Arzt zu Arzt pilgern mussten, nun auf die Lust per Tablette verlassen. Allerdings sollte man unbedingt vor der erstmaligen Einnahme den Mediziner befragen, der grünes Licht für Viagra geben muss. Denn nicht nur häufig auftretende Nebenwirkungen wie Schnupfen, Kopfschmerzen, plötzliche, manchmal peinliche Gesichtsröte oder blaue Schleier im Sehfeld drohen. Generell ist das Mittel nicht für alle Patienten überhaupt geeignet. Insbesondere ältere Männer mit Herz-Kreislauf-Schwierigkeiten müssen fachlichen Rat einholen. Sonst kann die ungewohnte Belastung durch eine ungewohnt lange sexuelle Betätigung im schlimmsten Fall sogar zu einem Herzinfarkt führen.

Wer auf Nitro-Sprays wegen Herzproblemen angewiesen ist oder Modedrogen wie Poppers konsumiert, darf auf keinen Fall Viagra einnehmen. Denn diese Kombinationen führen unter Umständen zu einem gefährlichen Abfall des Blutdrucks, der sogar tödlich enden kann. Bei einem ausgiebigen, fetten Essen kurz vor der Einnahme wird die Wirkung stark abgeschwächt bzw. die Wirkzeit verkürzt sich, sodass mit unangenehmen Überraschungen – eventuell in voller sexueller Aktion - zu rechnen ist. Wer AIDS-Medikamente nimmt, sollte ebenfalls besser nicht zu Viagra greifen, weil sie durch die Pille möglicherweise in der Wirkung behindert werden.

Einig sind sich die Ärzte, dass die Tablette mit der schnellen Wirkung sich besonders für Menschen eignet, die keine chronischen Erkrankungen haben oder nicht unter anderen nennenswerten, öfter auftretenden (auch kleineren) Gesundheitsstörungen leiden.

Vor der Einnahme: Gesundheits-Check

Allerdings ist Viagra nicht unbegründet rezeptpflichtig. Ein gründlicher Vorab-Check beim Doktor des Vertrauens empfiehlt sich deshalb nicht nur, sondern ist sogar unumgänglich, wenn die Erotik wieder zum ungefährlichen Vergnügen werden soll. Eine Selbstverschreibung ohne vorherige Beratung stellte sich bereits öfter als größter Leichtsinn heraus. Für bestimmte Patientengruppen (Höhenkranke, Schlaganfall-Betroffene oder Menschen, die an Mukoviszidose leiden) wird Sildenafil inzwischen sogar ganz ohne sexuelle Hintergedanken probehalber verschrieben.

Bei fast 70 Prozent aller Anwender, das haben Forschungen ergeben, macht es Viagra möglich, wieder eine störungsfreie, erfüllende Erektion zu entwickeln. Allerdings sollte die Anwendung in festen Partnerschaften immer mit der Frau oder Freundin zuvor abgesprochen werden. Denn in einigen Beziehungen, in denen körperliche Liebe zuvor nur noch selten stattfand, wirkt sich eine häufigere Einnahme des Potenzmittels überfordernd auf die feste Partnerin aus. Psychologen raten, niemals ohne Einwilligung der Frau auf Viagra zurückzugreifen, um kein neues Problem zu schaffen.

Bekannt ist, dass vor allem in der Erotik-Industrie inzwischen zahlreiche Darsteller auf die Potenzpille zurückgreifen, um die Anforderungen ihres Berufs besser durchzustehen. Männer, die gar keinen sexuellen Trieb mehr verspüren und sich dessen Wiederaufleben wünschen, kann Viagra leider nicht helfen. Denn es wirkt niemals auf die Lust im Kopf, sondern nur auf körperliche Vorgänge.

Cialis: Bis zu 36 Stunden standfest

Als eine Art „Super-Viagra“ bewarb die Firma Lilly Pharma 2002 auch in Europa ihren frisch produzierten Kassenhit Cialis. Denn dieses Potenzmittel aus der Nachfolge-Generation des ersten Wundermittels soll Männern, die mit Erektionsschwäche kämpfen, noch längere, noch intensivere Lusterlebnisse zurückgeben. Tadalafil heißt der Inhaltsstoff, aus dem die erotischen Träume sind. Die versprochene Standfestigkeit beruht dabei auf ähnlichen Mechanismen wie die des Vorgängers Sildenafil: Das Medikament verhindert durch die Blockade bestimmter körpereigener Stoffe, dass die hochpotenten Schwellkörper im besten Stück des Mannes zu schnell wieder entspannen. Wegen einer Wirkzeit von bis zu anderthalb Tagen wird Cialis inzwischen auch schon die „Urlaubspille“ genannt – ein ganzes Wochenende voller sexueller Erfahrungen soll mit nur einer Tablette (und mehreren Erektionen oder Ejakulationen) durchzustehen sein.

Wenn auch, im Gegensatz zu Viagra, schon eine einzige Pille genügt, um diese unglaublichen Wirkung zu erzielen und durch die niedrige Dosierung das Risiko von Gesundheitsstörungen verringert wird, hat das Mittel für den ungeduldigen Herrn dennoch Nachteile: Einerseits tritt die volle Kraft von Cialis erst nach frühestens einer Stunde ein, andererseits kann es sogar noch einige Stunden mehr dauern, bis die sexuelle Energie so richtig aufblüht. Genaue Planung ist also angesagt, während Viagra schnell, spontan und sicher wirkt. Den Zwang, ihre Lust strukturieren zu müssen, wenn alles klappen soll, finden manche Männer nicht eben romantisch. Außerdem darf erst nach den vollen 36 Stunden, in denen sich Cialis mit einer Ration im Körper befindet, eine weitere Dosis geschluckt werden. Ob die Wirkung inzwischen nachgelassen hat oder nicht – sonst kann man mit größeren Komplikationen rechnen.

Kein Dauergebrauch - eine Tablette reicht für ein Wochenende

Wegen dieser extrem langen Halbwertzeit raten Ärzte auch unbedingt vom Dauergebrauch des Stoffs Tadalafil ab – sollte die erzielte Wirkung auch noch so verlockend sein. Inzwischen mehren sich auch Stimmen von – vor allem älteren - Partnerinnen der Konsumenten, die leise Kritik anmelden. Wenn der Liebesakt Stunde um Stunde dauert, weil der Geliebte allzu gut in Form ist, nachdem jahrelang erotische Stunden kaum vorkamen, kann das zu einer Überforderung der Frau oder Freundin führen. Vor allem, falls Mann sie nicht gut genug auf den Überraschungseffekt durch Cialis vorbereitet hat. Jüngere Semester dagegen sind voll des Lobes über das potenzsteigernde Produkt. Sie erhalten nicht nur die vermisste Manneskraft zurück, der ausgerechnet in den aufregenden Erwachsenenjahren die gewohnte Stärke fehlte, sondern schwärmen von überstarker Standfestigkeit und sogar schnellerer Erregbarkeit. Dagegen bestreiten Experten letzteren Effekt, da erotische Faszination im Kopf entsteht und Cialis nur körperlich wirkt und da auch nichts verbessern kann, wo seelisch die gewünschte Erregung seelisch gar nicht erst stattfindet.

Vor allem sehr jungen Männern (unter 18) und den deutlich gereiften Jahrgängen ist wegen der unüblich langen Auswirkung der Tabletteneinnahme nicht zuzuraten, falls sie schon erwägen, von Viagra auf Cialis umzusteigen. Ohnehin ist der Gang zum Arzt erste Patientenpflicht, falls das Mittel eine gedankliche Alternative für den Verbraucher mit Erektionsstörungen sein sollte. Der Mediziner muss in jedem Fall nach einem ausgiebigen Gesundheitscheck sein Veto einlegen dürfen, wenn die Risiken einer so hochpotenten Verordnung zu groß sind. Vor allem ist das bei allen Herren mit drohendem Schlaganfall, aber auch bei Herz-Kreislauf-Patienten der Fall. In Deutschland ist Cialis deshalb aus guten Gründen der Vorsorge rezeptpflichtig.

Geringe Nebenwirkungen

Wegen der niedrigen Dosis werden nur von wenigen (und eher schwachen) Nebenwirkungen berichtet, die unter Cialis auftreten. Daher wählen besonders diejenigen, die zuvor noch nie ein Mittel gegen erektile Dysfunktion genommen haben, lieber den Wirkstoff Tadalafil als das Potenz-Urgestein Viagra. Sollte es dennoch zu unerwünschten Folgen kommen, handelt es sich meist um Muskelbeschwerden und die Palette der auch bei Viagra üblichen Effekte wie Kopf- und Magenschmerzen sowie Sehstörungen. Allerdings ist in Verbindung mit Cialis auch von Tinnitus und größeren Hörproblemen die Rede.

Frauen dürfen das Medikament übrigens auf keinen Fall einnehmen – genauso wie User von Poppers oder anderen Mode-Drogen oder Patienten, die Nitroglyzerin-Präparate gegen z.B. Angina Pectoris schlucken müssen. Die vollen anderthalb Tage, während derer Cialis nach einer einzigen Pille im Blut kreist, müssen diese Mittel vermieden werden. Sollte dennoch im Eifer des Gefechts jemand vergesslich geworden sein und zusätzlich die verbotenen Präparate zu sich genommen haben, empfiehlt es sich, sofort den Notarzt zu rufen. Er wird drohende Konsequenzen durch eine weitere Behandlung verhindern.

Informationen zu Cialis

Cialis ist die Potenzpille mit der besonders langen Wirkung und wird daher auch "Wochenendpille" genannt.

Cialis wirkt nur, wenn Sie sexuell stimuliert sind, keine Angst vor "Dauerständern"!

Tadalafil, der Wirkstoff von Cialis, ist auch in einer Reihe Präperate enthalten, die von anderen Herstellern vertrieben werden - so genannte Generika.

Ganz neu ist Apcalis-sx, hier kann Tadalafil in Form eines Gels eingenommen werden!